|
|
|
|
Du träumst von einem eigenen Pferd?
Schon oft hast Du vor Deinem geistigen Auge eine Pferdeherde
Revue passieren lassen: Auf der großen, sonnigen Weide
ziehen zahlreiche Braune friedlich grasend vorbei, einige Schecken,
Füchse und Schimmel.
Und plötzlich sieht Du IHN: groß, schwarz, edel und
erhaben, mit langer Mähne und vollem Schweif. Du sieht
IHN, und dann nur noch IHN, und alle anderen Pferde, die Dich
soeben noch fasziniert haben, kommen Dir urplötzlich nur
noch klein und unscheinbar vor.
Ja, es stimmt: Stelle einen typischen Friesen in eine Pferdeherde
aus beliebig vielen Rassen, und ER wird Dir auf Anhieb durch
seine majestätische Erscheinung auffallen.
Du gehst auf diesen großen Schwarzen zu. Du schaust ihn
an, bewunderst die lange, volle Mähne, Du suchst Kontakt
zu seinen Augen, die unter der üppigen Haarpracht zunächst
gar nicht zu sehen sind. Dann wirft ER seine Mähne zurück,
und Du blickst in diese großen, klaren, freundlichen,
unendlich tiefen Augen, die der Spiegel seiner Seele sind. ER
blickt Dich an, und es ist um Dich geschehen: Liebe auf den
ersten Blick.
Ein Märchen?
Was beinahe so klingt ist Realität: So oder ähnlich
beginnen die meist dauerhaften Verbindungen zwischen einem Menschen
und seinem Friesen.
Wer sich richtig um
seinen Friesen kümmert wird bald feststellen, dass ER anhänglicher
ist als andere Pferde, dass ER den Kontakt zu seinen Menschen
sucht und dessen Zuneigung auch für sein Wohlbefinden braucht.
Seine Schönheit ist die eine angenehme Seite, sein grundehrlicher
Charakter die andere, und seine überdurchschnittliche Intelligenz
und Lernbereitschaft kommen noch hinzu.
Der Friese: Eine Pracht von einem Pferd, und das schon seit
Jahrhunderten.
|
|